Historie des Blütenring

Die Geschichte der Laienschauspielgruppe, die Liebhaber des Freilichttheaters vereinigt, führt zurück bis in das Jahr 1977, in dem sie sich zusammenschloss, um in einem Garten „Am Blütenring“ in München, nördlich des Aumeisters gelegen, im Sommer das von dem Maler Rudolf Levy (1875-1944) in München verfasste Trauerspiel „Sappho“ aufzuführen. In diesem Garten fanden auch in den Folgejahren die Aufführungen („Der Watzmann ruft“, „Lohengrin“ etc., siehe Seite „Inszenierungen“) statt.
Zwei Besonderheiten bereicherten seit Beginn an die Theatervorstellungen. Zum einen kam das Publikum vielfach dem Thema entsprechend kostümiert, zum anderen brachte sich dieses meist ein opulentes Picknick mit. Über Picknickdecken hinweg fand im Schein von Lampions dann ein Austausch von Mitgebrachtem statt.
Da die Zahl der Zuschauer mehr und mehr zunahm, entschloss sich die Theatergruppe im Jahr 1980, in den benachbarten Englischen Garten überzuwechseln, wo ihr Spiel seitdem beheimatet sein sollte.

Nachdem in den ersten Jahren auf einer Wiese in der Nähe der Osterwaldstr. gespielt wurde, kam bald der Wunsch nach einem festen Theaterplatz auf. Die Suche nach diesem Platz führte den Blütenring auf die Spuren des ehemaligen Amphitheaters, das von Kurfürst Karl Theodor von Bayern erbaut und schon vor über 220 Jahren bespielt wurde. Die Freude über diese Entdeckung ließen im Blütenring die Idee keimen, sich den Wiederaufbau des Amphitheaters als Aufgabe zu stellen (siehe Seite Amphitheater).
Am 27. November 1982 gründeten 17 Mitglieder der Schauspielgruppe den als gemeinnützig anerkannten Verein mit dem in seiner Satzung festgelegten Zweck, das Münchner Theaterleben durch Wiederaufbau und Betrieb des Amphitheaters im Englischen Garten zu fördern.
Gründungsmitglieder waren….